Warum Dir die Ideen nie ausgehen werden – Das Geheimnis über deinen Einrichtungsstil

Dieser Beitrag enthält Werbung für Pinterest, Interior Design Magazin und Schöner Wohnen.

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Alles kann, nichts muss!

Es wird viel über den persönlichen Einrichtungsstil geschrieben. Aber warum auf einmal wird dieses Thema so detailiert hinterfragt? Ist unsere Gesellschaft nicht mehr mit dem zufrieden, was sie selber vorgibt? Einrichtung mit Regeln? Wollen wir uns endlich austoben und nach eigenen Regeln einrichten?

Da gibt es diesen einen Artikel im Interior Design Magazin. Dort werden die einzelnen Einrichtungsstile einmal kurz vorgestellt. Und gleich der erste Satz in dem Artikel Loft Einrichtungsstil versetzt mich in eine Starre:

„Wer stylisch leben möchte, bezieht kein Reienhaus, keinen Flachdachbungalow und keine Dachwohnung, sondern lebt in einem luftigen Loft.“

Puh…das tut mir in meiner Seele weh, denn ich lebe in einer Dachgeschosswohnung und hatte immer gedacht: „Ein wenig vom skandinavischem Stil, ein wenig vom Loft Stil und fertig ist mein stylisches Zauberwerk.“

Falsch gedacht?

Doch dann im nächsten Artikel die Erlösung:

„Gelsenkirchener Barock, Zen-Möblierung, Retro- oder Loftstil – was davon ist ein moderner Einrichtungsstil? Eigentlich alles. Unser moderner Wohnstil funktioniert nach dem Motto “anything goes”.“

Man nennt den eigenen persönlichen Einrichtungsstil also „Moderner Einrichtungsstil“. Naja okay, Entschuldigung angenommen!

Ein Stil ohne Vorgaben?! Alles kann, nichts muss?!

Doch was steckt eigentlich hinter „dem persönllichen Einrichtungsstil“?

Zwei wirklich gute Beiträge habe ich auf den Blogs von Ricarda von 23qmstil und von Hanna von MintUndMeer gefunden. Sie stellen das Problem gut dar.

Ricarda: „Wer macht eigentlich einen Trend, wer folgt ihm? Muss ich jedem Trend folgen?“

Hanna: „Was ist denn nun mein Stil? Wann genau hat man den jetzt? Ist der immer da? Oder ist dieser „eigene Stil“ am Ende nicht einfach das, was man sich selbst zusammenwürfelt?“

Das sind Fragen, die auch mich beschäftigen. Dich auch?

Bevor ich mit all meinen und den Fragen von Ricarda und Hanna durch die Wohnung renne und in den Ecken nach Antworten suche, schaue ich lieber noch einmal auf meinen letzten Beitrag: Eine kleine Anleitung zur Findung des eigenen Einrichtungsstils?

Anschließend sehe ich meine Fotosammlung, die ich in den letzten Jahren gespeichert habe. Aus denen ist mein persönlicher Einrichtungsstil entstanden.

Ich frage mich jetzt:

„Persönlich“ heißt doch nichts anderes als: Mein eigener, individueller, also ein namentlich nicht erfasster Stil?

Oder doch lieber:

Mir gefällt wie es bei anderen aussieht. So möchte ich es auch haben? Also, doch nur eine Kopie?

Oder beides?

Mmmh…ich bin ein wenig verwirrt. Ich merke wie ich langsam nervös werde, weil ich keine Antwort parat habe.

Und genau deshalb werde ich mal ermitteln und versuchen ein paar Antworten zu finden.

So … kurz durchatmen und nach Hinweisen suchen

Wo fange ich an zu suchen? Ich laufe konzentriert durch meine Wohnung und schaue mich dabei um. Ich achte auf besondere Ideen, die mir im Leben nie eingefallen wären. Pinterest sei dank habe ich diese tollen Ideen jedoch entdeckt und in meiner Wohnung eingebaut.

Das heißt also nichts anderes als, dass ich dieses wunderbare System einfach angewendet habe.

Noch einmal kurz zusammen gefasst: Sehen, merken, würzen und die eigene Idee draus machen!

Dieses Foto habe auf dem Blog von Bianca gesehen. Oh, ich liebe diese Poster!

Biancas Poster
Biancas Wohnlust

Schwarz-weiße Fotos geben einen super Kontrast an weißen oder schwarzen Wänden. Diese tollen Poster sind zusätzlich sehr frech. Ach wie ich diesen „Doppel-Kontrast“ liebe. Und schon stehen solche Poster auf meiner Merkliste.

Ich werde allerdings ein wenig von meinem Gewürz dazu geben und das Ergebnis sieht so aus:

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Lebensinterior

Ein Foto von mir, gemacht von Sönke Bruhn. Und als ich die Poster gesehen habe, dachte ich an dieses Foto.

Also: Merken, würzen und etwas Eigenes draus machen.

Das gleiche habe ich auch mit dem tollen Regal gemacht.

Nun sind es nicht meine Ideen und nu?

Bin ich jetzt ein Dieb?

Erst einmal: Der Affenblog. Hier kannst Du etwas über Bloggen, Überschriften, SEO und Werbetexten lernen. Super für die, die gerade am Anfang sind. Wahrscheinlich auch noch für die, die schon weiter sind, aber soweit bin ich noch nicht, um das beurteilen zu können. 😉

Der Blog hat zwar mit dem Thema „Interior“ nichts zu tun, aber ich finde ihn hier sehr passend. Da schreibt Vladislav Melnik nämlich in einem Beitrag zum Thema „Wie Du mit diesem kleinen Trick großartige Überschriften schreibst“:

„Die besten Texter sind Diebe!“

Ich bin jetzt mal so frech und schreibe:

„Die besten Innenarchitekten/Designer sind Diebe!“

Ups … habe ich das etwa laut gedacht?

Fakt ist: Stühle, Tische, Sofas etc. müssen nicht mehr neu erfunden werden. Es geht im Prinzip nur noch um das WÜRZEN, also das neue Design (Farbe, Form usw.). Gut, das ist erstmal nichts Neues. Was aber erschwerlich hinzu kommt sind indirekte Aufforderung etwas nachzumachen.

So wie in diesem Beispiel:

Schöner Wohnen schreibt im ersten Satz eines Artikels über Einrichtungsstile:

„Woran man Einrichtungsstile erkennt und wie man sie zu Hause nachmacht.“

Hier sollen sogar ganz Stile übernommen werden. Puh …Wo bleibt da denn noch die eigene Kreativität? Deshalb ist es ja so wichtig den eignen Stil zu entwickeln. Wie man es macht ist erst einmal völlig egal.

Das heißt jetzt nicht, dass wir alle „Verbrecher“ sind. Es ist sogar gut so, dass im Prinzip schon alles erfunden wurde und wir uns an den wunderbaren Ideen bedienen können. 😉

Tja, das ist also das kleine Geheimnis: Wir sind zwar „Diebe“, doch nur so können wir aus einer genialen Idee eine noch genialere EIGENE Idee machen.

Also: Don`t worry … die Ideen werden Dir nie ausgehen. Sie sind überall. Du musst nur nach ihnen greifen.

Und mit diesem System funktioniert es ganz gut.

Bis Bald.

♣ LIDIA ♣