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In nur 3 Schritten zu Deinem persönlichen Einrichtungsstil

Hier geht es nicht darum, Fragen zu beantworten und anhand der Antworten ein Ergebnis auszuwerten. Hier geht es um eine kleine Anleitung, die Dir helfen könnte, Deinen persönlichen Einrichtungsstil zu finden. Und das alles in nur drei Schritten.

Eine kleine Geschichte dazu: Du lädst Deine Freunde zum Essen ein, denn sie waren schon eine ganze Weil nicht mehr bei Dir.  Jetzt betreten sie Deine Wohnung und das erste, was Du hörst ist: „Wow…Deine Wohnung hat sich aber verändert! Man, das sieht echt toll aus! Hast Du einen Innenarchitekten engagiert?“

Dein Mann mischt sich in das Gespräch ein, legt seinen Arm ganz stolz um Dich und sagt: „Das hat meine Frau sich alles selber überlegt!“

Du könntest in dem Moment einfach nur in die Luft springen und Dich über dieses unglaublich positive Feedback freuen.

Und jetzt horch mal in Dich rein und beantworte Dir selbst diese Fragen: Will ich auch genau so einen Moment erleben? Will ich auch meine Wohnung nach meinem eigenen Stil einrichten? Jaaaaaaa, ich will meinen eigenen persönlichen Einrichtungsstil!

Genau deshalb bist Du hier, also, auf geht´s an die Arbeit!

1. Schritt: Durchstöbern!

Zunächst musst Du das Internet nach allem, was dir in den Sinn kommt (in Bezug auf Wohnung natürlich), durchstöbern.

Seiten wie: Google-Bilder, Pinterest, Instagram, SoLebIch, homify, verschiedene Blogs wie z. B. Biancas Wohnlust23qmstil etc. kannst du dazu nutzen.

Hier mal ein kleines Beispiel für eine Google-Bilder-Suche: Wohnzimmergestaltung

Bildschirmfoto 2016-03-03 um 16.36.01
Dann sind oben noch ergänzende Suchangebote: modern, Farbe Ideen etc.

Hier kannst Du alle zusätzlichen Informationen eingeben, die dir in den einfallen, wie z. B. deine Lieblingsfarbe (also: Wohnzimmergstaltung grün), Wandgestaltung, Boden usw.. Willst Du es allgemein halten, würde ich nichts davon auswählen und einfach alle Bilder zunächst auf mich wirken lassen.

Auf Dich wirken lassen heißt dann: Vergleichen.

Warum magst Du das eine mehr und das andere weniger (zu viel schwarz oder zu bunt)? Was gefällt mir gar nicht (z. B. hängender Fernseher)?

Ich habe es mit Hilfe von Pinterest gemacht. Das erscheint mir einfacher. „Oh…Pinterest, wie sehr ich Dich in mein Herz geschlossen habe!“ Es ist mein „creative-room“. Ich habe meinen Stil auch bei Pinterest entdeckt und ich liebe ihn. Er ist einfach was ganz Besonderes, denn er ist mein eigener Einrichtungsstil.

So, nun weiter im Text: Wenn Du da angekommen bist, geht der Spaß erst richtig los. Du wirst Dich bei der Suche neu entdecken. Du wirst Überraschungen erleben, wenn Dir auf einmal Stile gefallen, auf die Du niemals gekommen wärst.

Wenn Du nun viele Bilder gesehen hast, gehst Du über zum 2-ten Schritt.

2. Schritt: Markieren und Speichern!

Als nächstes legst Du Dir Ordner an (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche etc.). Nun fängst Du an, alles zu markieren oder zu speichern, was Dir gefällt. Bei Pinterest geht das super einfach mit Hilfe des pinit-button und bei Google kannst Du mal schauen, wie es am besten für Dich ist (Bild oder den Link in einen dieser o. g. Ordner speichern). Du kannst auch Zeitschriften durchstöbern und mit Klebezetteln arbeiten.

Solltest Du es mit Pinterest noch nie gearbeitet haben, kannst Du Dir das gesamte Workbook von Pinterest hier runterladen. Gute Tipps und Tricks findest Du aber auch hier auf dem wunderbaren Blog von 23qmstil.

Soooooo….Du hast schon viel geschafft, aber das Wichtigste kommt jetzt.

3. Schritt: Auswerten!

Dazu erstellst Du Dir ein Dokument (Excel-Dokument oder Stift und Papier ist völlig egal).

Als Überschrift kannst Du Deine Räume nehmen: Wohnzimmer, Badezimmer, Flur, Schlafzimmer etc.

Dann kannst Du es Dir selber überlegen, ob Du zunächst nach Einrichtungsstilen schaust und sie einteilst, wie hier z. B.:

Einrichtungsstil Findung
Beim Eingeben dieser Suchbegriffe (Loft, Landhaus etc.) sind das die Eigenschaften (viel Metall, hohe Decken etc.), die mir sofort ins Auge gefallen sind

Diese Einteilung hat den Vorteil, dass Du bei der Suche mehr Vielfalt hast, d. h. auch gleich mehr Auswahl an Eigenschaften. Und wenn man mehr Auswahl hat, ist man flexibler.

Du kannst aber auch mit einer anderen Einteilung beginnen: Boden, Wände, Möbel, Dekoration etc., wie hier z. B.:

Wohnzimmergestaltung
Das gelbmarkierte kannst Du auch allgemein als Möbel zusammen fassen

Dann schaust Du weiter nach den Farben und den Materialien, wie hier z. B.:

Einrichtungsidee

So würde es dann aussehen, wenn Du mit einem Zettel und einem Stift arbeiten sollest, anstatt mit einer Excel-Tabelle:

— Wohnzimmer – Boden – weiß/schwarz —

— Badezimmer – Wände – Fliesen – weiß mit einer grünen Bordüre –

— Schlafzimmer – Möbel – Holz —

Alternativ kannst Du auch einfach aufschreiben, was Dir am meisten auf den Bildern auffällt, die Du Dir gespeichert hast, z. B.:

— helle Räume, Orchideen, viele Wandbilder, wenig Möbel (minimalistisch) —

Das war mein Ergebnis:

— Wohnung – alle Räume (außer Badezimmer) – Boden und Wand – weiß —

— Wohnzimmer – Dekoration – Pflanzen in silbernen oder transparenten Blumentöpfen —

Solltest Du jetzt feststellen, dass die Bandbreite der Farben zu groß ist, d. h. du magst pink, grün, blau und gelb, dann kannst Du Dir überlegen, jedem Raum eine Farbe zuzuordnen. Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, kannst Du z. B. praktisch an die Sache herantreten und Dich fragen:

— Gefällt mir gelb jetzt, weil es Sommer ist oder schon immer? —

— Ändert sich oft mein Geschmack und muss ich dann nächsten Jahr die Wand neu streichen? —

— Wenn ich alles in schwarz streiche, wie geht es mir dann im der dunklen Jahreszeit damit? —

Für einen Raum würde ich jedoch vorschlagen, dass Du nicht allzu viele Farben miteinander kombinierst, da es sehr schnell zu einer Reizüberflutung kommen kann.

Wenn Du das alles gemacht hast und ein optimales Ergebnis geschaffen hast, kannst Du ins Detail der Planung gehen, Kommode weiß mit schwarzen Knöpfen, braunes Laminat, usw.

Zu guter Letzt sind die Kosten zu bedenken. Aber auch das kannst Du super mit diesem System auflisten. Beispiel hierfür wäre:

— Wohnzimmer – Boden – weiß – Laminat 20€/qm – Vinylboden 30€/qm – Holzdielen 40€/qm —

Hier arbeitest Du dann mit Durchstreichen der Sachen, die für Dich nicht in Frage kommen.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß bei der Findung Deines persönlichen Einrichtungsstils.

Erzähl mir von Deinem Ergebnis!

P. S. Dieses Schema kannst Du auch für Hochzeitsdekoration, Mode usw. verwenden. 😉

P. S. P. S. Das ist das Ergebnis meiner Auswertung:

IMG_0498

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